13.06.2022

6 Fragen an Martin Methler

Credion Portrait

1. Welche drei Adjektive beschreiben dich am besten? 
Fokussiert, humorvoll, hilfsbereit.  

2. Du bist bei CREDION für das Risikomanagement der Fonds und Meldewesen verantwortlich. Was genau bedeutet das?  
Als BaFin-beaufsichtigtes Unternehmen hat CREDION zahlreiche aufsichtsrechtliche Verpflichtungen. Unter anderem bin ich zuständig dafür, dass die Meldeverpflichtungen gegenüber der Bundesbank und der BaFin eingehalten werden. In einem sich so dynamisch entwickelnden Unternehmen keine ganz leichte Aufgabe. Als Kapitalverwaltungsgesellschaft sind wir verpflichtet, das Portfolio- und das Risikomanagement selbst durchzuführen und zu verantworten. Das ist unser Kerngeschäft. Das Risikomanagement ist dabei ein äußerst relevanter Faktor und keine lästige Pflichtübung, sondern ein eigenes Asset. Wir wollen jederzeit in vollem Bewusstsein von Chancen und Risiken sein, das Chance-/Risikoprofil von Anlageentscheidungen kennen und überwachen. Dafür müssen wir durchspielen, welche Faktoren die Kapitaldienstfähigkeit eines Kunden beeinflussen können und wie wir negative Effekte möglichst mit Gegenmaßnahmen vollständig ausgleichen oder zumindest abmildern können. Ein gutes Risikomanagement hilft uns, die richtigen Entscheidungen zu treffen und gesetzliche oder vertragliche Grenzen einzuhalten. Meine Verantwortung liegt darin, diese Werte nutzbar zu machen. Auch ist das Risikomanagement - als Teil der Marktfolge - mit dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass die erwarteten Ziele erreicht werden. Ich arbeite seit Anfang der 90er Jahre im Fondsgeschäft und kann guten Gewissens behaupten, dass ich da schon vieles erlebt habe. Mein erster Chef hat mir damals eine wichtige Botschaft mitgegeben: “Wir arbeiten mit dem Geld anderer Leute und müssen damit verantwortungsvoll umgehen.” Dieses Bewusstsein ist inzwischen Teil meiner DNA. Bei CREDION kommt ein wichtiger Gedanke hinzu: „Wir finanzieren Chancen!“. Unsere Aufgabe besteht darin, diese Chancen verantwortungsvoll zu finanzieren. Da sind wir unseren Investoren wie unseren Kunden verpflichtet. 

3. Wie würdest du deine tägliche Arbeit mit fünf Worten beschreiben?  
Abwechslungsreich, spannend, detailorientiert, fundamental, verantwortungsvoll 

4. Was macht deinen Job für dich besonders interessant? Was begeistert dich besonders an deiner Arbeit bei CREDION? 
Was mich besonders begeistert, ist das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Miteinander im Unternehmen. Das habe ich zuvor auch anders erlebt! Bei CREDION spüre ich, dass die Unternehmenswerte wirklich gelebt werden - das täglich Miteinander tatsächlich prägen und nicht nur leere Worte sind. Wir haben uns so viel vorgenommen, dass praktisch alle in Projekten mitwirken, die das Unternehmen insgesamt voranbringen. Sehr wichtig finde ich momentan auch die Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung und ESG, die momentan auch die Branche insgesamt beschäftigen. Ich finde es sehr spannend, dabei mitzuwirken, dass diese Entwicklungen auch bei CREDION entsprechend umgesetzt und erfüllt werden. 

5. Wie lässt du nach getaner Arbeit am liebsten deinen Abend ausklingen?  
Ich habe als junger Mensch das Musikmachen für mich entdeckt. Ich spiele seit vielen Jahren Gitarre und habe im Laufe der Jahre für mich festgestellt, dass das gemeinsame Musikmachen in einer Band sehr hilfreich ist, um in eine komplett andere Welt einzutauchen. Ansonsten freue ich mich auf einen entspannten Abend zu Hause – im Sommer gerne im Garten, im Winter am Ofen. Ich bin auch noch nicht zu einer Entscheidung gekommen, ob ich Rioja, Merlot oder Cabernet Sauvignon lieber mag. Da muss ich wohl noch einige Tests durchführen. 

6. Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen? 
Mein erster Gedanke ist Weltfrieden. Den teile ich mir sicher mit 99 Prozent der Weltbevölkerung. Und weil deshalb ja noch mein eigener Wunsch frei sein könnte: Ein Zweitjob als Berufsmusiker. Aber als Risikomanager füge ich gleich hinzu: Vor dem ersten großen Gig stünden nicht nur viele, viele Proben, sondern auch eine saubere Chancen- und Risikoanalyse.  

Unternehmens-Insolvenzen: Rettung mit Hürden 🚫

Unternehmens-Insolvenzen: Rettung mit Hürden 🚫

„Zahl der Firmenpleiten erreicht neuen Rekordwert“, „Höchststand bei Firmenpleiten“ oder „Rekord-Insolvenzen in 2024“ waren nur drei von zahlreichen alarmierenden Schlagzeilen aus dem ersten Halbjahr 2024. Kleiner CREDION-Check für die Freunde der Fakten: Zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2019 lag das arithmetische Mittel der Unternehmensinsolvenzen pro Jahr bei exakt 29.099 – und damit um satte 63,3% höher als im vergangenen Jahr (17.814). Richtig ist aber: Die Zahl der Insolvenzen bei Großunternehmen wächst und die Rettung aus der Insolvenz wird zunehmend schwierig.

16.07.2024

Werte schaffen mit... Monika Beck

Werte schaffen mit... Monika Beck

Mit einer beeindruckenden internationalen Karriere in der Finanzindustrie ist Monika Beck eine renommierte Persönlichkeit im Finanzsektor. Seit Juli 2018 ist sie Geschäftsführerin der DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft, einer der weltweit führenden Entwicklungsfinanzierer. Dort bringt Monika Beck ihre umfangreiche Expertise für die Finanzierung nachhaltiger Investitions- und Wachstumsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländer ein. Zuvor war sie über 17 Jahre in leitenden Funktionen im Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank der KfW Bankengruppe aktiv. Die Diplom-Volkswirtin arbeitete davor zunächst drei Jahre als Produktmanagerin für L’Oréal und nahezu ein Jahrzehnt lang als Projektmanagerin für die auf kleine und mittlere Unternehmen spezialisierte ProCredit Gruppe in Lateinamerika.

02.07.2024