04.04.2024

Die Zuversicht kehrt zurück: Positive Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft! 🌟📈

Credion Portrait

Die Zuversicht kehrt zurück. Auch wenn die führenden Forschungsinstitute in ihrem Frühjahrsgutachten ihre Prognose für das laufende Jahr gerade mal einen Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 0,1% erwarten, deuten gleich mehrere Frühindikatoren auf ein verbessertes Klima für die deutsche Wirtschaft – wenn auch noch auf niedrigem Niveau.

“Derzeit verzeichnen wir eine erheblich höhere Nachfrage nach unseren Krediten.  Nicht – wie zu erwarten –  ausschließlich von Immobilien-Projektentwicklern oder Private-Equity-Fonds, sondern auch von Unternehmen, die Akquisitionen oder Wachstumsinvestitionen finanzieren wollen. Ein klares Zeichen für eine positivere Sicht auf die künftige Entwicklung”, unterstreicht Senior Kundenberater Holger Anemüller.

So stiegen etwa die ifo-Exporterwartungen im März auf -1,4 Punkte (Februar: -7,0 Punkten), der ifo-Geschäftsklimaindex zog im März auf 87,8 Punkte an, nach 85,7 Punkten im Februar. Diese deutet auf eine spürbare Verbesserung der Stimmung unter den Unternehmen hin. Dabei verbesserten sich sowohl die Erwartungen der Unternehmen als auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage. Besonders stark hellte sich im März laut ifo das Geschäftsklima im Einzelhandel auf. Der Indikator zur Bewertung der aktuellen Geschäftslage stieg auf -7,3 Punkte - nach -18,1* Punkten im Februar 🛍️

Im Verarbeitenden Gewerbe verbesserte sich das Geschäftsklima deutlich. Die Unternehmen äußerten eine höhere Zufriedenheit mit den laufenden Geschäften, und auch der Erwartungsindikator zeigte eine positive Entwicklung, obwohl der Auftragsbestand weiterhin rückläufig war. 🏭

Auch im Dienstleistungssektor verzeichnete der Geschäftsklimaindex einen spürbaren Anstieg, insbesondere aufgrund weniger pessimistischer Erwartungen. Vor allem in Bereichen wie Transport und Logistik sowie im Gastgewerbe gibt es Aufwärtstrends. 🚚

In der deutschen Automobilindustrie hat sich insbesondere die Exporterwartung im März aufgehellt. Der Indikator stieg auf -5,8 Punkte, nach -9,9 Punkten im Februar. Für die nächsten sechs Monate kletterte der Indikator der Geschäftserwartungen von -29,5 Punkten im Februar auf -18,7 Punkte im März

Selbst im Bauhauptgewerbe stieg der Geschäftsklimaindikator an. Die aktuelle Lage wird etwas positiver bewertet, und nach dem historischen Tief im Vormonat haben die Erwartungen zugenommen, obwohl die Aussichten weiterhin düster sind. 🏗️

“Der wachsende Optimismus liefert erste Anzeichen für eine spürbar verbesserte Lage. Zugleich  bestätigt die auf 2,2% gesunkene Inflationsrate, dass im zweiten Halbjahr tatsächlich Potential für eine Zinssenkung entstehen könnte. Die Erwartung kurz- und mittelfristig sinkende Zinsen dürften den Rückenwind für die deutsche Wirtschaft verstärken”, so unser Senior Kundenberater Holger Anemüller.  

Diese positiven Entwicklungen bestätigen uns in unserer Prognose aus Januar für 2024: Unsere Thesen für 2024 - CREDION AG (credion-ag.de).

Kurz: Wenn es nach uns geht, markiert 2024 das Ende der Miesepetrigkeit und wird zugleich das Jahr der genutzten Chancen.

Quelle: ifo Geschäftsklimaindex gestiegen (März 2024) | Fakten | ifo Institut

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„Zahl der Firmenpleiten erreicht neuen Rekordwert“, „Höchststand bei Firmenpleiten“ oder „Rekord-Insolvenzen in 2024“ waren nur drei von zahlreichen alarmierenden Schlagzeilen aus dem ersten Halbjahr 2024. Kleiner CREDION-Check für die Freunde der Fakten: Zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2019 lag das arithmetische Mittel der Unternehmensinsolvenzen pro Jahr bei exakt 29.099 – und damit um satte 63,3% höher als im vergangenen Jahr (17.814). Richtig ist aber: Die Zahl der Insolvenzen bei Großunternehmen wächst und die Rettung aus der Insolvenz wird zunehmend schwierig.

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Mit einer beeindruckenden internationalen Karriere in der Finanzindustrie ist Monika Beck eine renommierte Persönlichkeit im Finanzsektor. Seit Juli 2018 ist sie Geschäftsführerin der DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft, einer der weltweit führenden Entwicklungsfinanzierer. Dort bringt Monika Beck ihre umfangreiche Expertise für die Finanzierung nachhaltiger Investitions- und Wachstumsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländer ein. Zuvor war sie über 17 Jahre in leitenden Funktionen im Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank der KfW Bankengruppe aktiv. Die Diplom-Volkswirtin arbeitete davor zunächst drei Jahre als Produktmanagerin für L’Oréal und nahezu ein Jahrzehnt lang als Projektmanagerin für die auf kleine und mittlere Unternehmen spezialisierte ProCredit Gruppe in Lateinamerika.

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